Über uns

Du willst also mehr über uns erfahren? Gern! Los geht`s!

Kolja, Jahrgang 1992 und von Beruf Zimmermann, kommt aus einem kleinen Dorf im Nordschwarzwald. Nach seinem Fachabitur hat er sich gleich auf nach Kanada gemacht.

Ich (Nina) bin Jahrgang 1978, gebürtige Hamburgerin, gelernte Reiseverkehrskauffrau (habe aber bisher in unterschiedlichen Jobs gearbeitet) und ständig von Fernweh geplagt. Viele kurze und lange Reisen rund um den Globus habe ich bisher unternommen, z. B. war ich mal mit einem Work & Travel Visum für ein Jahr in Neuseeland/Australien.

Kennengelernt haben Kolja und ich uns im Sommer 2013 in Whitehorse (Kanada), als ich auf der Suche nach einem neuen Reisepartner war. So sind wir mit meinem in Kanada gekauften „Dodge Caravan“ (Minivan) eine Zeit lang zusammen durch Alaska gereist und waren anschließend mit dem Kanu auf dem berühmten Yukon River unterwegs. Danach haben wir uns erst einmal wieder getrennt und sind unseren eigenen Plänen gefolgt.  Im Herbst 2013 ging es für uns relativ zeitgleich wieder zurück nach Deutschland, wo wir uns dann aber ziemlich spontan entschieden haben, eine Housesitter-Möglichkeit im Yukon/Kanada anzunehmen. Also sind wir sofort wieder zurück in den Yukon geflogen und haben über den Winter für 4 Monate auf das Blockhaus und Grundstück eines Kanuverleihers aufgepasst.
Wer sich für unsere ganze Kennenlerngeschichte und meine Reise durch Westkanada, den Yukon & Alaska interessiert, ist herzlich eingeladen mein Buch „Canada Calling“ zu lesen!

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Von Juni 2014 bis Januar 2017 haben wir in Donauwörth (Bayern) gewohnt, wo Kolja seine Ausbildung zum Zimmerer abgeschlossen hat.  Schon nach unserer Rückkehr aus Kanada war uns klar gewesen, dass wir nach Koljas Ausbildung wieder losziehen müssen. Wohin und wie lange stand aber noch offen, bis wir festgestellt haben, dass uns ziemlich viele Ziele in Europa reizen. Also, warum wieder in die Ferne schweifen? Das Gute liegt so nah und ist auch noch verdammt abwechslungsreich! Alpine Gebirge, viele Flüsse, einsame Wälder, Seenplatten, Vulkaninseln, Fjorde, geschichtsträchtige Städte und Bauten, unterschiedliche Kulturen, Traditionen und Kulinarik und vieles, vieles mehr hat unser Heimatkontinent zu bieten! Und das alles wollen wir kennenlernen! Und wie geht das in Europa besser als mit einem VW Bus? Gebongt! Seit Sommer 2016 nennen wir nun einen VW Bus T4 Hochdach, Baujahr 1992, unser eigen. Seit dem wird er aufgepäppelt und repariert. Unsere Jobs und die Wohnung sind gekündigt. Viel Kram haben wir nicht, da die Wohnung möbeliert ist. Der Rest wird untergestellt.

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Was sind unsere Interessen und Beweggründe?

Neben dem Reisen interessiert uns eine nachhaltige, minimalistische, gesunde und freie Lebensweise, der wir uns Stückweise immer mehr nähern. Gut, der VW Bulli trägt nicht gerade zu einer positiven CO2 Bilanz bei, aber dafür können andere Lebensbereiche sicher punkten.  Wir konsumieren so wenig wie möglich und kaufen Dinge meistens nur, wenn sie kaputt sind und dann auch oft nur gebraucht. Das freut die Umwelt und unser Portemonnaie.
Wir ernähren uns hauptsächlich biologisch und auch immer mehr regional. Wir werden daher unseren liebgewordenen Bioladen „Bella Vita“ in Donauwörth sehr vermissen! Denn auf Reisen wird „Bio“ nicht immer möglich sein… Aber im Moment wohnen wir bis zur Abreise noch bei Koljas Mutter und die hat auch einen Bio-Laden… 😉
Kolja ist zudem Vegatarier aus Überzeugung. Ich aber muss zugeben: Ich mag Fleisch & Wurst, und Bayern macht es mir da nicht gerade leicht… 😉 Ich esse es aber relativ selten.
Um den ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten, sind wir auch an einem autarken Leben als Selbstversorger interessiert. Daher möchten wir auf unserer Reise durch Europa hin und wieder gegen Kost & Logis auf ökologisch wirtschaftenden Höfen arbeiten.
Zu einer gesunden Lebensweise gehört für uns auch das Thema Spiritualität und seinem Herzen zu folgen. Yoga und Meditation sind daher zwei wichtige Bestandteile in unserem Leben, die wir versuchen regelmäßig in unseren Alltag zu integrieren. Aber keine Sorge: Wir werden definitiv nicht „OM-singend“ von Hippie-Kommune zu Hippie-Kommune pilgern… 😀
Die Arbeit an sich selbst, zu erkennen, wie man tickt und das Abbauen eigener, nicht dienlicher Muster und Blockaden sind darüber hinaus zentrale Themen in unserem Leben.
Das lässt uns wachsen und bewusster werden. Amen.

Wir freuen uns, dass du da bist und digital mit uns auf Reisen gehst!